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Drei Teilnehmer waren im dichten Verkehr steckengeblieben und so konnte das Turnier diesmal erst mit über 30 min Verspätung starten. Bei diesem Turnierformat müssen alle 36 Teilnehmer anwesend sein, da sie über Los-Verfahren in 5 Vorrunden zufällig auf 9 Doppelpartien verteilt werden, d.h. es spielen immer alle Teilnehmer gleichzeitig. Pro Vorrunde werden nur zwei Sätze gespielt, wobei das Sieger-Team jeweils 3 Punkte erhält bzw. bei Unentschieden alle jeweils einen Punkt. Erst in der Finalrunde, die dann auf zwei Gewinnsätze gespielt wird, werden die Teams dann nach der Punkte-Platzierung zusammengestellt. D.h. Nr.1 und Nr.4 spielt gegen Nr.3 und Nr.2 um Platz 1 und 2 usw.

Anders als bei Turnieren mit KO-Runden, spielen hier somit alle Teilnehmer bis zum Schluss. Neben der physischen Herausforderung, 12-13 Sätze hintereinander zu spielen, muss man sich schnell auch taktisch und mental immer wieder auf einen ganz neuen Partner und Gegner einstellen - das macht das Turnier besonders attraktiv.

Über die Hälfte der SpielerInnen nahmen erstmals an diesem Turnier teil. Auch der Damenanteil konnte dieses Jahr weiter gesteigert werden und betrug 25%. Die Damen spielten zudem auf hohem Niveau und konnten daher in der Gesamtplatzierung viele Männer hinter sich lassen …

Gleich in der ersten Runde ging es dann zur Sache und auf zwei Feldern wurde besonders hart und mit langen Ballwechseln um Punkte gekämpft. Entsprechend fielen die Satzergebnisse (20:22, 26:28, …) aus. Trotz der Verzögerungen war die Stimmung aber ausgezeichnet und das spielerische Niveau für ein Hobby-Turnier wieder sehr hoch. Schnell setzte sich Sascha Vogt vom TSV Heimerdingen an die Spitze der Vorrunden-Tabelle und gab diesen Platz auch bis ins Finale nicht auf. Der Vorjahres-Zweite, Florian Wernet vom TTF Ispringen, der damals nur knapp im Finale unterlag, schaffte diesmal gerade noch den 4. Vorrundenplatz mit gleicher Satz-Punktzahl wie seine Vereinskollegin Jessica Haberstroh, aber mit einem etwas besseren Spielpunkteverhältnis. So konnte er wieder um Platz 1 antreten, zusammen mit Sascha Vogt gegen Holger Hayn (SpVgg Mönsheim) und Christan Schäfer (TSV Wimsheim). Nach einem nur knapp gewonnenen 1.Satz (21:19) gab es zwar noch etwas Hoffnung für Holger und Christian den Turniersieg für Mönsheim/Wimsheim zu erreichen. Allerdings zerschlugen sich diese Träume im 2.Satz, den Sascha und Florian dann klar mit 21:12 für sich entschieden.

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(v.l.n.r.) Die guten Verlierer (Christan Schäfer / Holger Hayn) und die stolzen Gewinner (Sascha Vogt / Florian Wernet).

 

Beim Spiel um den 3.Platz konnte sich Jessica Haberstroh (TTF Ispringen) mit ihrem Final-Partner András Szegedi (SpVgg Mönsheim) nach verlorenem 1.Satz (15:21) noch mit 24:22 und 21:14 gegen Thomas Steinicke (BSC Flörsheim) und Kay Frahm (TV Tiefenbronn) durchsetzen und wurde dieses Jahr Bestplazierte der Damen.

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Die Bestplatzierte der Damen war Jessica Haberstroh vom TTF Ispringen auf Platz 3.

Alle Ergebnisse im Detail finden sich auf unserer Vereins-Homepage.