Tag 4:

Toni Schuhmacher beim Autigramme gebenWie üblich war die Nacht zu kurz, was man schon auf der Hinfahrt im Bus und auch anschließend im Kino sehen konnte. Gefühlt jeder zweite schlief ein, dabei war der Film „Kroos“ wirklich sehr beeindruckend und konzentrierte sich mehr auf den Mensch Toni Kroos, statt auf den Fußballstar. Zumindest war es angenehm ruhig. Erst die Stadionbesichtigung holte auch den Letzten ins Leben zurück und war sowohl interessant, als auch abwechslungsreich. Eine besondere Ehre war zum Abschluss der Besuch von Toni Schumacher. Den älteren Semestern natürlich wohl bekannt, mussten sich unsere Jungs zuerst über diverse Websiten informieren. Der Europameister, 2fache Vizeweltmeister, deutsche Fussballer der Jahre ‘84“ und ‘86“ und aktuelle Vizepräsident des 1.FC Köln nahm sich extra Zeit für uns. Toni Schumacher konnte sich kaum vor Fragen retten und stand am Ende auch für Fotos und Autogramme zur Verfügung.
Nach einem Vortrag zum Thema eSports, ging es dann auch wieder zurück in die Sportschule. Nach diesem anstrengendem Tagesprogramm war erstmal dringend Abendessen nötig. Zum Abschluss des Tages, hatten die Jungs die Aufgabe, ein einstündiges Training selbst zu gestalten. Ihr Programm war zwar gut, aber insgesamt war der Eindruck von außen, dass etwas Motivation fehlte. Schön, dass die Jungs das später auch selbst feststellten, aber vor allem die Erkenntnis reifte, zum Trainer sein, gehört mehr als nur Fussball spielen.

Tag 5:

Der Tag startete erstmal mit einem Training von Kai, damit die Jungs nach einer weiteren viel zu kurzen Nacht, wieder in Wallung kamen. Hier war die große Stärke von Toni Kroos Hauptinhalt, das Passspiel. Anschließend gab es einen Vortrag von David Kadel, Mentaltrainer im Fußball. Er arbeitet mit Sportlern, wie David Alaba oder Thilo Kehrer zusammen und drehte auch schon einem Film mit Jürgen Klopp. Er hatte so einige Geschichten auf Lager, mit welchen Motivationstricks die Profis arbeiten. Leider war es dasselbe, wie am Vortag, für einige von uns war dies wieder ein super Programmpunkt, aus welchem man wirklich etwas mitnehmen konnte, aber der Großteil der Jungs, kämpfte eher damit, wach zu bleiben. Nach dem Mittagessen wurden die Jungs in der Halle in vier Teams mit den anderen Vereinen eingeteilt und durften sich in den verschiedensten Spielen gegeneinander messen. Die Betreuer der Stiftung hatten sich hier einiges einfallen lassen, hatten jedoch auch alle Hände voll zu tun. Abends gab es dann noch eine Besprechung mit allen, über die Erfahrungen des selbstgestalteten Trainings am Vortag. Auch die Themen Schiedsrichter und Ehrenamt wurden beleuchtet und führten zu einem interessanten Erfahrungsaustausch mit den Jungs.

Tag 6:

So langsam machte sich die kräftezerrende Woche bemerkbar. Es ging in den Kletterpark, aber nicht alle unserer Jungs waren noch in der Lage, mit zu klettern. Ein krankheitsbedingter Ausfall und ein paar Fußlahme mussten sich leider etwas schonen. Für den Rest standen dagegen zig Klettertouren in den verschiedensten Schwierigkeitsgraden und Höhen zwischen 2 bis 15 Metern zur Auswahl. Während die einen in den „Vogesen“ unterwegs waren, zog es andere in die „Anden“. Wenn bei manchen der Mut beim Klettern, so groß wäre, wie das Mundwerk, dann wären einige auch ohne Sicherung von Baumwipfel zu Baumwipfel gehüpft. Stattdessen war der Einsatz eines Parkbetreuers notwendig, sonst hätten wir nicht vollzählig zum Mittag erscheinen können. Anmerkung der Redaktion: Einige hätten man auch ganz bewusst mal eine Weile im Baum sitzen lassen können.
Nach einer Stärkung gab es erneut einen Vortrag der 1.FC Köln-Legende Stephan Engels. Der ehemalige Nationalspieler, der über 13 Jahre das Kölner Trikot trug und mit dem FC Meister und  Pokalsieger wurde, beantwortete jede Frage ausführlich, Man merkte schnell, da sitzt jemand mit einer immensen Lebenserfahrung, sowohl als Spieler, sowie auch als Trainer, Scout und Spielerberater. Dann war Freizeit bis zum Abendessen angesagt. Einige nutzten die Gelegenheit, mal etwas Schlaf nachzuholen und wieder andere statteten dem Ort Hennef einen kleinen Besuch ab (also ganz gezielt dem McDonalds, denn es gab ja fast nichts zu Essen in der Sportschule…). Nach einer Runde schwimmen und Abendessen, stand zum Abschluss dieser Woche, ein Turnier der fünf teilnehmenden Vereine statt. Der Sieger durfte gegen die Betreuer antreten. Bei allen stand der Spaß ganz klar im Vordergrund, was besonders im Spiel Betreuer gegen den MTV Stuttgart zu sehen war. Von Champions League Einlaufmusik, über Platzsturm, Flitzer und abschließenden Sauhaufen war alles dabei.

Tag 7:

Tja, die Abreise stand an… manche wären am liebsten noch eine Woche länger geblieben, denn was uns hier geboten wurde, erlebt man nur einmal im Leben. Eine absolute geile Zeit durften wir hier mit anderen auserwählten Vereinen teilen, die sicherlich niemand missen möchte, der dabei war. Vielen Dank unseren Betreuern vor Ort Maria, Oli, Dominik und Lorenz, die sich in dieser Woche voll reingehängt und die Jungs bespaßt hatten und ein ganz großer Dank an die Egidius-Braun-Stiftung, die Vereinen solch eine Möglichkeit bietet.

Ein Training, das Spaß macht!

Mit Konzentration bei der Sache

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